Unsere Biere - Weizenbier

Traditionelles Hefeweizen - nicht gefiltert mit leichter Trübung. Ein frisch prickelnd wunderbar vollmundiger Geschmack mit leicht herber Note.

Historie: Das Weizenbier gilt als urbayerisch und findet auch heute noch seine Hochburg dort. Allerdings hat es längst seinen Siegeszug in den gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus angetreten. Das Weizen ist keine neue Erscheinung, sondern wurde schon vor mehreren Hundert Jahren in Bayern gebraut. In frühen Zeiten lieferten sich bürgerliche und adlige Brauer ein regelrechtes Gefecht, bis schließlich und fragwürdigen Umständen das Brauen von Weizen – mit einer einzigen Ausnahme - verboten wurde. Zunächst braute Hans Sigmund von Degenberger Weizenbier (sein Stand hatte das Recht dazu von Wilhelm IV., Begründer des Reinheitsgesetzes, 1529 zugesprochen bekommen), später braute Maximilian I. im heute noch als Hofbräuhaus in München das Weizen exklusiv.

Mitte des 18. Jahrhunderts kam Weizen aus der Mode, denn bürgerliche Brauer hatten „Braunbier“ kreiert, das dem Weizen ähnelt und viel besser als das echte Weizenbier aus München war. In Folge durften dann wieder sämtliche Braumeister Weizenbier herstellen. Das Besondere am Weizen ist sein hoher Anteil an Weizenmals, dieser muss mindestens 50 Prozent betragen. In der Lagerung wird es hoch gespundet, was seinen hohen Anteil an Kohlensäure erklärt. Es entsteht ein höchst erfrischendes Weizen, das natürlich gerade in den Sommermonaten erstklassige Erfrischung verspricht und in dieser Jahreszeit seinen höchsten Absatz hat. Die Auswahl ist über die Jahre recht groß geworden. Da gibt es nach wie vor die Klassiker, die ungefilterten und naturtrüben Hefeweizen in Hell und Dunkel. Inzwischen haben sich auch alkoholfreie Varianten an breiter Front durchsetzen können. Viele Brauereien stellen zusätzlich ganz klare oder Kristall Weizen her. Je nach Region werden in verschiedenen Brauereien betont leichte Weizenbiere hergestellt, andernorts setzt man verstärkt auf Weizen Starkbiere. Das Einschenken in ein echtes Weizenglas ist übrigens gar nicht so schwer. Man hält das Glas leicht schräg zur Flasche und lässt das Bier langsam einlaufen. Bei passender Geschwindigkeit entwickelt sich auch gleich die perfekte Schaumkrone. Ein Rest sollte in der Flasche bleiben, während sich das Bier im Glas setzt. Nach ein paar Minuten kann der Rest zugegeben werden – fertig.

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